Chirurgische Gemeinschaftspraxis Northeim

Chirurgische Gemeinschaftspraxis Northeim

Chirurgie ([gesprochen kirʊrˈɡiː, çirʊrˈɡiː], umgangssprachlich [ʃirurˈɡiː]; griechisch χειρουργική [τέχνη] ,handwerkliche Kunst‘) ist ein medizinisches Fachgebiet. Es befasst sich mit der Behandlung von Krankheiten und Verletzungen durch direkte, manuelle oder instrumentelle Einwirkung auf den Körper des Patienten (Operation).

Baker-Zyste

Beschwerden:
Spannungsgefühl, prallelastische Vorwölbung unterschiedlicher Größe in der Kniekehle (meist Innenseite), bei Kniestreckung gut tastbar, eine wechselnde Größe infolge eines Ventilmechanismus ist möglich. Hierbei entleert sich der Zysteninhalt im Sitzen/Liegen wieder in den Kniebinnenraum.

Ursache:
Aussackung der Kniegelenkskapsel zur Kniekehle hin. Oft infolge einer Kniebinnenerkrankung (Kniegelenksarthrose, PCP) mit Kniegelenkserguß und langandauerndem Innendruck des Knies.

Diagnostik:
Insbesondere die Ultraschalluntersuchung („Sonographie“) stellt eine einfache und ungefährliche Methode der Diagnostik dar. Weitere Untersuchungen können im Zweifelsfall die Diagnose sichern oder ausschließen (Röntgen, Computertomographie, Magnetresonanztomographie).

Die Anästhesie:
Der operative Eingriff erfolgt in der Regel in Vollnarkose. Gern wird der Narkosearzt den zu operierenden Patienten über die erforderliche Narkose beraten.

Die Operation:
Der Eingriff wird in Bauchlage des Patienten durchgeführt. Über einen S-förmigen Hautschitt in der Kniekehle wird die Bakerzyste dargestellt, bis zu ihrem Beginn an der Rückseite des Kniebinnenraums präpariert, hier unterbunden und abgesetzt. Nach schichtweisem Wundverschluss wird ein "Redon“ eingelegt, ein kleiner Schlauch, der das sich möglicherweise sammelnde Wundsekret drainiert. Dieses Redon wird spätestens am dritten Tag nach der Operation entfernt, die Hautfäden werden nach 10 – 12 Tagen gezogen. Ein angelegter Druckverband soll einen möglicherweise auftretenden Bluterguss gering halten. Zudem sollte das Knie für 10 Tage auf einer Oberschenkel-Kunststoffschiene ruhiggestellt werden, hierbei bleibt der Fuß frei, so dass der Patient mit gestrecktem Knie an Unterarmgehhilfen laufen kann.

Komplikationen und Risiken:
Jeder körperliche Eingriff birgt auch unerwünschte Nebenwirkungen: Im allgemeinen kann es zu Wundinfekten, Wundheilungsstörungen, Nerv- und Gefäßläsionen, sowie zur Blutergussbildung („Hämatom“) kommen. Erwähnt sei, dass es zu einem sog. „Rezidiv“, d.h. zu einer erneutem Ausbildung einer Bakerzyste kommen kann. Die Bakerzyste stellt, wie oben beschrieben, eine Folgeerscheinung einer Kniebinnenerkrankung dar. Somit sollte bei einem Rezidiv die eigentliche Grunderkrankung (Kniegelenksarthrose, PCP) vor einem „Revisionseingriff“ behandelt werden.

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